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Start des VGI-Tarif zum 1. September 2018

 

 

Der letzte wichtige Meilenstein auf dem Weg zum Regionalen Gemeinschaftstarif, der zum 1. September 2018 in Kraft gesetzt wird, konnte mit der Unterzeichnung von Kooperationsverträgen durch die Omnibusverkehrsunternehmen nun erreicht werden.

 

 

 

 

Mit der Einführung dieses Gemeinschaftstarifs wird eine neue Ära der Mobilität in der Region Ingolstadt eingeleitet. Die drei Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen a. d. Ilm, sowie die Stadt Ingolstadt haben nach intensiven Vorbereitungen gemeinsam den VGI-Tarif zum 1. September 2018 auf den Weg gebracht. Nun können auf allen Nahverkehrsverbindungen zwischen Kinding und Paindorf, Dollnstein, Burgheim und Münchsmünster sowohl die Bahnen, als auch sämtliche Buslinien mit einem Ticket befahren werden.

 

Dies bedeutet, die Fahrgäste können mit einem Fahrschein alle Nahverkehrszüge der agilis, der Bayerischen Regiobahn (BRB) und der DB Regio sowie alle in der Region fahrenden Buslinien nutzen. Einmal gekauft, gilt der Fahrschein in allen Verkehrsmitteln.

Der VGI-Tarif erstreckt sich von Beilngries im Norden bis Paindorf im Süden, von Mörnsheim im Nordwesten, Burgheim im Westen und Pöttmes und Schrobenhausen im Südwesten, bis Münchsmünster im Osten.

 

Der regionsübergreifende Tarif trägt den Namen „VGI-Tarif“. VGI steht hierbei für den Zweckverband „Verkehrsgemeinschaft Region Ingolstadt“, in dem die politischen Vertreter der Landkreise und der Stadt Ingolstadt zusammengeschlossen sind.

 

Um den regionalen Gemeinschaftstarif zur endgültigen Umsetzung zu bringen waren umfassende Vorarbeiten und multilaterale Abstimmungsprozesse vonnöten. Zum einen waren zahlreiche juristische Fragestellungen zu klären, was beispielsweise die Tarif-Antragstellungen, die Verabschiedung einer Allgemeinen Vorschrift und den Abschluss von Kooperationsverträgen mit allen Verkehrsunternehmen betrifft. Durch den Abschluss derartiger Verträge und die darin enthaltenen Regelungen zur Aufteilung der Einnahmen kann die wirtschaftliche Absicherung der beteiligten Verkehrsunternehmen gewährleistet werden.

 

Darüber hinaus waren auch im technischen Bereich große Hürden zu nehmen. So mussten die Verkaufsgeräte im Bus, die Fahrkartenautomaten der INVG und die Automaten der Deutschen Bahn sowie sämtliche Vorverkaufsstellen in der Region mit neuen Softwaremodulen an die gestiegenen Anforderungen angepasst und mit den neuen Tarifdaten (Preistabelle, Zonenrelationen) ausgestattet werden.

 

Gelten die "alten Tickets" weiter?

 

Fahrkarten nach dem alten Tarif verlieren am 30. September 2018 ihre Gültigkeit. Diese Fahrkarten können gegen Anrechnung des Restwertes im INVG-Kundencenter bzw. beim ausgebenden regionalen Verkehrsunternehmer bis zum 30. September 2018 umgetauscht oder auf Wunsch der Restwert erstattet werden (gegen Bearbeitungsgebühr). Job-Tickets und Jahreskarten bleiben bis auf weiteres gültig.

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